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„Gründungen: Innovative Start-ups für Mensch-Technik-Interaktion“

Das BMBF will das Innovationspotenzial von Start-ups im Bereich Spitzenforschung zur Mensch-Technik-Interaktion stärken. Dazu sollen die Chancen für die Gründung von Start-ups durch gezielte Förderung geeigneter Forschungsteams an Hochschulen und Forschungseinrichtungen verbessert werden. Zudem sollen bereits gegründete junge Start-ups bei Forschung und Entwicklung passgenau gefördert werden.

Junge Unternehmerinnen und Unternehmer
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Bewilligte Projekte

Schauen Sie sich die Projektsteckbriefe der in dieser Bekanntmachung bislang bewilligten Projekte an.

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Förderung von Gründungsteams an Hochschulen und Forschungseinrichtungen (Modul 1)

Gefördert werden in Modul 1 Innovationen der MTI Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Im Mittelpunkt steht dabei die Förderung von innovativen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, um den Reifegrad der aktuellen Ergebnisse zu erhöhen. Die eigentliche Unternehmensgründung ist nicht Bestandteil der Förderung.

Gefördert werden Projektideen bereits bestehender Forschungsgruppen mit hohem FuE-Anteil, um den Reifegrad der erreichten Forschungsinhalte und deren Verwertungspotenzial zu erhöhen. Die Förderdauer kann von 18 Monaten bis zu drei Jahren betragen.

Zuwendungsfähig sind Mittel für die Durchführung der FuE-Projekte (Personal-, Sach- und Reisemittel sowie projektbezogene Investitionen, die nicht der Grundausstattung des Antragstellers zuzurechen sind).

Dies schließt auch geförderte, aber bereits abgeschlossene MTI-Projekte, die eine wirtschaftliche Verwertung der FuE-Ergebnisse durch eine Ausgründung anstreben, mit ein.

Gefördert werden Ausgründungen, deren Schwerpunkt in den drei Themenfeldern des MTI-Forschungsprogramms liegt:

  • Intelligente Mobilität (u. a. Fahrerassistenzsysteme, Intentionserkennung, vernetzte Mobilitätslösungen und Nutzererleben),
  • Digitale Gesellschaft (u. a. intelligente Assistenz, Robotik, Technologien für das Wohnen/Wohnumfeld, vernetzte Gegenstände und Interaktionskonzepte),
  • Gesundes Leben (u. a. interaktive körpernahe Medizintechnik, intelligente Präventionslösungen und Pflegetechnologien).

Eine formlose Absichtserklärung (Letter of Intent) der Hochschule oder Forschungseinrichtung des Gründerteams ist beizufügen, aus der hervorgeht, dass:

  • der Arbeitsgruppe die zur Durchführung des Projekts erforderlichen Arbeitsmöglichkeiten zur Verfügung gestellt werden,
  • das Gründerteam bis zum Erreichen der mit der Förderung beabsichtigten Kommerzialisierung der Projektergebnisse in allen Belangen unterstützt wird,
  • die Knowhow-Träger und Ergebnisse der Förderung bei Ausgründung in das Start-up überführt werden.

Förderung von jungen Start-ups bei Forschung und Entwicklung (Modul 2)

Gefördert werden in Modul 2 bereits gegründete junge Start-ups bei Forschung und Entwicklung.

Gegenstand der Förderung sind risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind sowie einen direkten positiven Einfluss auf die Innovationsfähigkeit und erwarteten Wettbewerbschancen der beteiligten Start-ups haben.

Wesentliches Ziel der BMBF-Förderung ist die Stärkung der Marktposition der beteiligten Start-ups. Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben aus einem breiten Themenspektrum, die ihren Schwerpunkt an den drei Themenfeldern im MTI-Forschungsprogramm orientieren (siehe auch oben):

  • Intelligente Mobilität
  • Digitale Gesellschaft
  • Gesundes Leben

Folgende Vorhaben sind förderfähig:

  • „Tandem“-Vorhaben mit der „Mutter“-Hochschule/Forschungseinrichtung und ihrem jungen Start-up,
  • Einzelvorhaben eines Start-ups sowie
  • Verbundvorhaben zwischen einem oder mehreren Start-ups, anderen KMU, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und anderen mittelständischen Unternehmen

Das Vorhaben sollte durch ein Start-up initiiert werden.

Ein signifikanter Anteil der Arbeiten im Vorhaben sollte in einem Verbund durch die beteiligten Start-ups geleistet werden, so dass ihnen ein ensprechend hoher Anteil der Förderung zugute kommt und entsprechend der Nutzen und die Verwertung ihrer Vorhabenergebnisse bei den Start-ups liegen.

Einzel- oder Verbundvorhaben ohne Beteiligung von Start-ups sind von der Förderung ausgeschlossen.

Informations- und Vernetzungsveranstaltungen

In Informationsveranstaltungen wird das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) interessierten Einreichern die Gelegenheit geben, sich über die inhaltliche Ausrichtung und Fördervoraussetzungen der Bekanntmachung zu informieren. Auf den Veranstaltungen werden die Bekanntmachung vorgestellt und Informationen zur Skizzeneinreichung gegeben sowie die administrativen Anforderungen bei der Antragstellung erläutert. Anschließend stehen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Projektträgers VDI/VDE Innovation + Technik GmbH für Fragen und weiterführende Gespräche zur Verfügung.

Die nächste Informations- und Vernetzungsveranstaltung wird am 22. November 2019 von 10.30 Uhr bis 14.00 Uhr in Berlin stattfinden.

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Einreichungen

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