MTI-engAge

Sozio-technische Interaktion von Mensch und Roboter im demografischen Wandel

Interaktion von Mensch und Roboter © TU Berlin

Motivation

Im digitalen Zeitalter wachsen reale und virtuelle Welten immer enger zusammen. Menschen nutzen nicht nur technische Produkte, sondern sie interagieren mit immer „intelligenteren“ Systemen. Daher kommt der sicheren und intuitiven Bedienung solcher Systeme - unabhängig von Alter, Geschlecht oder kulturellem Hintergrund - eine zunehmende Bedeutung zu.

Ziele und Vorgehen

In der interdisziplinären Nachwuchsgruppe von Dr. Ivo Boblan wird untersucht, wie die Interaktion zwischen Mensch und Technik durch Sensoren, Aktoren, Algorithmen und haptischer Nah- und visueller Fernwahrnehmung besser gestaltet werden kann. Ziel ist die Erforschung einer menschzentrierten, zuverlässigen Interaktion zwischen Mensch und neuartigem Roboter-Assistenzsystem, das sowohl in der Arbeitswelt, im Kontext der Gesunderhaltung und dem Wohnen zum Einsatz kommen kann. Dies geschieht unter besonderer Berücksichtigung der sozialen und gesellschaftspolitischen Gegebenheiten im demografischen Wandel. In der geplanten Ideenwerkstatt „MTI-FabLab“ werden gemeinsam mit Nutzerinnen und Nutzern praxisorientierte Demonstratoren entwickelt und evaluiert.

Innovation und Perspektiven

Das Team vereint Kompetenzen aus Elektrotechnik, Robotik, Sozialwissenschaften, Ingenieurswissenschaften, Design und Biologie. Nur so gelingt die Konzeption neuartiger Interaktionsformen zwischen Mensch und Technik, deren technologische Umsetzung und Verankerung im gesellschaftlichen Diskurs.