RoKoRa

Sichere Mensch-Roboter-Kollaboration mit Hilfe hochauflösender Radare

Eine Frau an einem Metallgerüst und ein Roboterarm.
Roboter und Mensch im direkten Zusammenspiel© goodluz / Fotolia.com

Motivation

Menschen und Roboter werden in Zukunft sowohl in der Service- als auch der Industrierobotik vermehrt direkt und auf engem Raum interagieren. Hierfür ist es absolut notwendig, dass diese Systeme zu jedem Zeitpunkt die Personensicherheit garantieren und gleichzeitig eine möglichst unterbrechungsfreie Bewegung des Roboters gewährleisten. Bestehende Systeme weisen hier jedoch häufig noch Mängel auf.

Ziele und Vorgehen

Ziel im Projekt RoKoRa ist die Entwicklung eines neuen Sicherheitssystems für die Personensicherheit in der Mensch-Roboter-Kollaboration. Dafür werden Roboter mit neuen Radarsensoren ausgestattet, die eine Art Radarhaut um den Roboter bilden. Innerhalb dieses Schutzfeldes kann der Roboter Bewegungen, beispielsweise durch einen Menschen, sehr genau abschätzen. Der Roboter soll seine eigenen Bewegungen nicht unterbrechen, sondern an die menschlichen Bewegungen berührungsfrei anpassen und auf diese Weise eine sichere, robuste und effiziente Interaktion garantieren. Das neue System soll unter Berücksichtigung von Personensicherheit und Arbeitsschutz entwickelt und in einer Testanwendung evaluiert werden.

Innovationen und Perspektiven

Das Projekt ermöglicht neue Technologien für eine körperlich nahe und direkte Interaktion zwischen Menschen und Robotern. Diese Technologien können auf viele Anwendungen im persönlichen und häuslichen Umfeld, in der Medizin und in der Industrie übertragen werden.