situCare

Versorgungskoordination: situative Unterstützung und Krisenintervention in der Pflege

© Daniel Meyer, ©VitalAire GmbH

Motivation

In der Intensiv- und Palliativpflege sind Angehörige durch die Pflege zumeist stark belastet. Vor allem plötzlich auftretende Krisensituationen stellen eine große Herausforderung dar. Pflegende Angehörige fühlen sich in solchen Situationen nicht selten unsicher und überfordert. Eigentlich unnötige Hospitalisierungen können dann die Folge sein.

Ziele und Vorgehen

Ziel des Projekts „situCare“ ist es, einen neuen, technikgestützten Ansatz zur Entlastung von pflegenden Angehörigen in der Intensiv- und Palliativpflege zu entwickeln. Die Grundlage bilden Augmented-Reality-Techniken, ambiente Sensorik und interaktiv vernetzte Objekte. In dem Projekt werden diese Technologien weiterentwickelt und  miteinander in einem System integriert, das  Pflegesituationen selbständig erkennen, pflegenden Angehörigen situative Hilfestellungen etwa bei der Bedienung von Geräten geben und die Kommunikation mit den anderen Akteuren im Pflege- und Versorgungsnetzwerk unterstützen kann. Kennzeichnend für das Projekt ist eine durchgängig interdisziplinäre und nutzerzentrierte Herangehensweise, die an einem erfolgreichen Transfer in die Praxis orientiert ist. Das umfasst auch die angemessene Berücksichtigung der relevanten datenschutzrechtlichen Aspekte. 

Innovationen und Perspektiven

Auf diese Weise werden in dem Projekt Lösungen entwickelt, die intuitiv nutzbar sind, effektiv zur Entlastung von pflegenden Angehörigen beitragen und perspektivisch auf weitere Anwendungsfelder in der Pflege übertragen werden können, die durch eine hohe Belastungssituation gekennzeichnet sind.