Zweite Fachkonferenz „Integrierte Forschung“ veranstaltet vom Netzwerk Integrierte Forschung

Das Zusammenspiel von Mensch und Technik ist in das Zentrum der gesellschaftlichen Fragen unserer Zeit gerückt. Dabei geht es nicht nur um mögliche unerwünschte Folgen von Technikeinsatz in Bereichen wie Pflege und Gesundheit, sondern auch um die Chancen, die die Erforschung und Entwicklung von interaktiven Technologien ermöglichen.

Für BMBF-geförderte Forschung im Bereich Mensch-Technik-Interaktion gilt deswegen ein umfassender Innovationsbegriff, der nicht nur technologische, sondern auch soziale Innovationen beinhaltet. Hierzu gehören in besonderem Maße ethische, rechtliche und soziale Implikationen. Diese gesellschaftlichen Aspekte von Mensch-Technik-Interaktion sind nicht gesondert zu erforschen und zu gestalten, sondern sind integraler Bestandteil der Technikentwicklung selbst. Das BMBF hat mit internen Evaluationen, der ersten Fachkonferenz im Mai 2018 und dem „Netzwerk Integrierte Forschung“ deshalb Maßnahmen gefördert, die darauf zielen, ethische, rechtliche und soziale Implikationen in die Technikentwicklung zu integrieren.

Die zweite Fachkonferenz „Integrierte Forschung“ am 26.11.2019 in Leipzig setzt diese Arbeit mit Workshops, Vorträgen und Panel-Diskussionen fort und bearbeitet die Frage, wie Integrierte Forschung gelingen kann. Wie können Menschen, Werte, Methoden und Theorien in Entwicklungsprozesse integriert werden? Das Programm zielt auf Wissenstransfer, Standortbestimmung und Vernetzung zwischen Akteuren und Akteurinnen, die Lösungen für diese Problemstellung entwickeln. Die Fachkonferenz richtet sich an alle, die in diesem inter- und transdisziplinären Feld arbeiten oder arbeiten wollen.

Veranstaltung

26. November 2019
VDI GaraGe Leipzig
Karl-Heine-Straße 97
04229 Leipzig

Anmeldung, Programm und weitere Informationen