Sessionblock 1: Der Mensch im Mittelpunkt der Forschung

Dienstag, 21.05.2019
14:30 - 16:00 Uhr

Session 1: Erweiterte Sinneseindrücke für AR/VR

Themenstrang: Virtuelle und erweiterte Realität

Format: Fachworkshop in Kleingruppen mit Impulsvortrag

Workshopleitung: Dr. Marcel Kappel, Tobias Schulz, Julia Weyer

In diesem Fachworkshop zur AR/VR-Technologie werden neue Lösungsansätze für die Umsetzung erweiterter Sinneseindrücke jenseits der üblichen audio-visuellen Kanäle erarbeitet. Im Fokus steht die Betrachtung verschiedener Anwendungsszenarien im Hinblick auf Sinne wie Fühlen, Riechen und Schmecken. Die Kleingruppen identifizieren dabei Technologien, die bereits heute eine möglichst realistische Umsetzung in AR/VR-Umgebungen ermöglichen und diskutieren die technologischen Herausforderungen bei der Simulation bestimmter Eigenschaften von virtuellen Objekten wie zum Beispiel Temperatur, Oberfläche, Festigkeit, Strömung und Geruch. So können bestehende Forschungslücken aufgedeckt und benannt werden.

Referentin:

  • Prof. Dr. Katrin Wolf, HAW Hamburg

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Session 2: Wie kommt der Roboter in die Pflege?

Themenstrang: Intelligente Technologien

Format: Fachwerkstatt zur empathischen Gestaltung robotischer Systeme in der Pflege 

Workshopleitung: Maxie Lutze, Dr. Simone Ehrenberg-Sillies 

Robotik steht vielfach für Entlastung und Effizienz – wie müssen dann robotische Systeme für die Pflege ausgestaltet sein, bei der das Wohlbefinden der Menschen im Mittelpunkt steht?
Robotische Systeme wurden bisher nicht explizit für den Einsatz in der Pflege entwickelt: Sie stammen überwiegend aus anderen Anwendungsfeldern. Gehen Sie mit uns der Frage nach, wie eine pflegespezifische Gestaltung robotischer Systeme durch „User Centered Design“, partizipative Entwicklungsmethoden und pflegewissenschaftliches Know-how, die Hürden für den Transfer robotischer Systeme in die Pflegepraxis senken können.

Referentinnen/Referenten:

  • Dr. Birgit Graf, Fraunhofer IPA
  • Dr. Diana Löffler, Universität Siegen
  • Prof. Dr. Martin Müller, Hochschule Rosenheim

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Session 3: Integrierte Forschung: Notwendigkeit, Möglichkeiten und Anwendungsformen

Themenstrang: Technologie und Gesellschaft

Format: Fishbowl-Diskussion

Workshopleitung: Dr. Julian Stubbe

„Integrierte Forschung" ist ein neues Paradigma zur Entwicklung von Mensch-Technik-Interaktion, das wesentlich durch das BMBF vorangetrieben wird. In der Session wollen die Protagonisten des Konsortiums des neu gegründeten Netzwerks "Integrierte Forschung" die Bedingungen und Ziele des Paradigmas mit den Teilnehmenden diskutieren. Das dafür gewählte Format der "Fish Bowl"-Diskussion lässt einen Platz im Panel frei für Fragen und Anmerkungen aus dem Teilnehmerkreis. Nach einem kurzen einführenden Vortrag können Sie sich anhand von fünf Thesen an der Debatte beteiligen.

Referent:

  • Dr. Andreas Bischof, Technische Universität Chemnitz

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Session 4: Innovationsprozesse in Startups und Großunternehmen

Themenstrang: Wirtschaft und Wissenschaft

Format: Impuls und Workshop

Workshopleitung: Angelika Frederking, Dr. Martin Brüchert

Innovationspfade unterschiedlicher Stakeholder stehen im Fokus der Session. Impulsvorträge geben Einblicke in Innovationsprozesse von Start-ups und Konzernen. Charakteristika und Unterschiede bei der Arbeitsweise im Innovationskontext werden dabei veranschaulicht. Ziel im anschließenden Open-Space-Format ist es, in Gruppen strukturiert herauszuarbeiten, wie gemeinsame Innovationsoptionen erkannt und genutzt werden können. Dabei wird deutlich, wie junge Gründer Fuß fassen, wo Wege zur Einbindung von Start-ups in die Produktentwicklung von Unternehmen liegen und entsprechende Kooperationspotenziale bestehen.

Referenten:

  • Peter Guse, grow platform GmbH - A Bosch Company
  • Onno Szillis, Deutsche Bahn AG

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Session 5: Ressourcenorientiertes Technikdesign

Themenstrang: Technologie und Gesellschaft

Format: Impulsvortrag mit anschließendem World Café

Workshopleitung: Sebastian Weide, Stephan Richter, Oliver von Sartori, Sabine Fritsch

Nachhaltige Entwicklung beschreibt die Wichtigkeit, die Bedürfnisse der Gegenwart so zu stillen, dass auch künftige Generationen deren Bedürfnisse befriedigen können.  Dabei steht der effiziente Umgang mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen im Mittelpunkt. Im Bereich Mensch-Technik-Interaktion gilt nachhaltiges Design als wichtiger Faktor für Erfolg und Zukunftsfähigkeit.

Ziel der Session ist es, die Prinzipien von nachhaltigem Design durch Impulsvorträge darzustellen und im Anschluss im Kontext von aktuellen Forschungsprojekten konkret zu beleuchten. Die Session geht der Frage nach, inwiefern bereits nachhaltige Designprinzipien in Forschungsprojekten umgesetzt werden und an welchen Stellen Potenziale existieren, nachhaltiges Design noch weiter in die Forschungs- und Entwicklungspraxis zu bringen.

Referentinnen/Referenten:

  • Dr. Swantje Gährs, Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW)
  • Dr. Oliver Lah, Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie
  • Tim Schneidermeier, USEEDS° GmbH

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