Sessionblock 3: Die Interaktion im Mittelpunkt der Forschung

Mittwoch 22. Mai 2019
13:00 - 14:30 Uhr

Session 11: Entfernt gemeinsames Erleben

Themenstrang: Virtuelle und erweiterte Realität

Format: Impulsvorträge mit Podiumsdiskussion

Workshopleitung: Tobias Schulz, Dr. Marcel Kappel, Julia Weyer

In dieser Session werden die unterschiedlichen Forschungstätigkeiten der drei Living Labs aus der BMBF-Bekanntmachung „Interaktive Systeme in virtuellen und realen Räumen – Innovative Technologien für ein gesundes Leben“ in Impulsvorträgen präsentiert und in einer anschließenden Podiumsdiskussion diskutiert. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf VR/AR-Mehrnutzersystemen im Anwendungskontext „Gesundes Leben“. So soll der aktuelle Forschungsstand im Bereich „Multiuser VR/AR-Systeme“ beleuchtet, aber auch weiterführende Forschungsbedarfe bei immersiven Mehrnutzeranwendungen - sowohl technischer als auch psychologischer Natur - aufgezeigt werden.
In der Session machen Sie sich gemeinsam ein Bild zum Stand der Technik und erarbeiten einen Ausblick auf künftige Entwicklungsrichtungen.

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Session 12: Interaktionsformen der Zukunft

Themenstrang: Intelligente Technologien

Format: Galerie-Methode

Workshopleitung: Oliver von Sartori, Dr. Jan Philipp Meyburg

In der Session werden fiktive Interviews aus dem Jahr 2050 gezeigt, in denen die Akteure über ihre Interaktion mit Technologien berichten. Diese Sendungen aus der Zukunft sind Ausgangspunkt für die Diskussion: Wie können Entwicklungen ausgehend von der Gegenwart aussehen, um zu den gezeigten Interview-Szenarien im Jahr 2050 zu gelangen? Können die Zukunftsszenarien überhaupt nachvollzogen werden?
Die Szenarien wurden auf einem Zukunftsworkshop im Februar 2019 erarbeitet und werden hier öffentlich diskutiert. Die Session bietet darüber hinaus eine Plattform für kreative Prozesse und Konzepte, die zur Entwicklung neuer Ideen führen können.
–    in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Marc Hassenzahl –

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Session 13: Vernetzte Alltagsgegenstände

Themenstrang: Digitalisierung und Vernetzung 

Format: Vorträge und Diskussion

Workshopleitung: Catherine Naujoks, Dr. Hartmut Strese

Zunehmend dringt das „Internet of Things“ auch in die Alltagsbereiche der Menschen vor. Rechenkapazität und sensorisches Vermögen wandern aus isolierten Endgeräten in die Umgebungen und in dortige Gegenstände. Diese „smarten“ Gegenstände operieren vernetzt und kontextabhängig, sammeln Daten, berechnen und modulieren. Dadurch entstehen neue „vernetzte“ Lösungen im Alltag. Ziel der Session ist es, in einem ersten Schritt aufzuzeigen, welche aktuellen Trends in Forschung und Entwicklung zum Thema „Vernetzte Gegenstände“ erkennbar sind. Im weiteren Verlauf soll dann anhand von zwei Beispielen aus der Praxis dargestellt werden, wie durch die Digitalisierung von Alltagsgegenständen neue digitale Dienstleistungen und Geschäftsmodelle entstehen können.

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Session 14: Wissenschaft, Kommunikation und Transfer im Dreiklang

Themenstrang: Wirtschaft und Wissenschaft

Format: Impulsvorträge & Workshop im World Café-Format

Workshopleitung: Dr. Julian Stubbe, Tanja Hansen-Schweitzer

Zweierlei gewinnt in der deutschen Forschungslandschaft aktuell erheblich an Bedeutung: Kommunikation und Transfer. Forschungsergebnisse sollen in wirtschaftliche Dimensionen wie Innovationen, Patente und Anwendungen gebracht werden. Und: Wissenschaft soll sich verständlich machen.
Die Session beleuchtet das Spannungsfeld zwischen Wissenschaft, Kommunikation und Transfer aus verschiedenen Perspektiven, zeigt Potenziale, aber auch die Grenzen. Diskutiert wird anhand von Fallbeispielen.
Zu Gast: Robert Thielicke, Chefredakteur Technology Review

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Session 15: Zukunftsbilder in Forschungsprojekten

Themenstrang: Technologie und Gesellschaft

Format: Vortrags- und Diskussions-Session

Workshopleitung: Tobias Jetzke, Dr. Simone Ehrenberg-Silies

In der Session soll diskutiert werden, in welcher Form Verbundprojekte mit „Zukünften“ umgehen. Wie lassen sich zukünftige Entwicklungen antizipieren? Wie können die Modelle bei der integrierten Forschung berücksichtigt werden? Ein Impulsvortrag zeigt die Grundlagen der strategischen Vorausschau (Foresight), ein zweiter Impulsvortrag führt in ausgewählte Methoden (z. B. Szenario-Technik) ein. Es folgen Einblicke in die Praxis anhand von Beispielen aus zwei Forschungsprojekten. Anschließend sind Sie aufgefordert, mitzudiskutieren über die Anwendungspotenziale von Methoden der strategischen Vorausschau in Forschungsprojekten.

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